
Wir verstehen Ihre Belastungen.
Landwirtschaft bedeutet Verantwortung – für den Hof, die Tiere, die Familie. Wenn die Last zu schwer wird, sind wir für Sie da. Mit einem Therapieangebot, das Ihre Situation versteht.

Landwirte stehen unter einem besonderen Druck: Die Arbeit kennt keine Pause, wirtschaftliche Unsicherheit ist Dauerzustand und der Hof ist oft nicht nur Arbeitsplatz, sondern Zuhause und Lebenswerk zugleich. Hinzu kommt die enge Verflechtung von Beruf und Familie – Konflikten lässt sich kaum aus dem Weg gehen.
In diesem Umfeld ist es besonders schwer, sich Hilfe zu suchen. Die Angst, als schwach zu gelten, die Sorge um die Versorgung von Hof und Tieren während der Abwesenheit – all das sind Gründe, warum Betroffene oft lange zögern. Zu lange.
Die psychischen Erkrankungen bei Menschen aus der Landwirtschaft unterscheiden sich nicht grundsätzlich von denen anderer Berufsgruppen – aber die Hintergründe und Auslöser sind oft spezifisch:
- Erschöpfung und Depression durch jahrelange Überlastung ohne Erholung
- Existenzängste durch wirtschaftlichen Druck, Preisverfall oder Betriebsaufgabe
- Generationenkonflikte bei Hofübergabe oder Zusammenleben mehrerer Generationen
- Isolation durch die räumliche Abgeschiedenheit und fehlende soziale Kontakte
- Trauer und Verlust, etwa bei erzwungenem Verkauf von Tieren oder Land
- Partnerschaftskonflikte, die sich auf dem Hof oft nicht vermeiden lassen
Unsere Fachklinik liegt im ländlichen Niederbayern – wir kennen die Lebenswelt der Landwirtschaft. Viele unserer Patienten kommen aus einem landwirtschaftlichen Umfeld.
In der Spezialgruppe treffen Sie auf Menschen, die ähnliche Erfahrungen mitbringen. Das erleichtert den Austausch und das gegenseitige Verständnis.
Die Therapie berücksichtigt die besonderen Rahmenbedingungen: die enge Bindung an den Hof, die Mehrfachbelastung, die Frage der Vertretung während des Aufenthalts. Wir helfen Ihnen, Lösungen zu finden – und unterstützen Sie dabei, die praktischen Voraussetzungen für Ihren Klinikaufenthalt zu schaffen.

- Spezifische Gruppentherapie mit anderen Betroffenen aus dem landwirtschaftlichen Umfeld
- Einzeltherapie mit Verständnis für die spezifischen Belastungen der Landwirtschaft
- Körperbezogene Therapie: Bewegung, Entspannung und Körperwahrnehmung
- Familiengespräche und systemische Arbeit an Beziehungsmustern
- Erarbeitung konkreter Strategien für die Rückkehr in den Alltag auf dem Hof
Erstkontakt
Wir nehmen uns Zeit für Sie. In einem gemeinsamen unverbindlichen Gespräch klären wir Ihre Fragen und besprechen die nächsten Schritte.
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